Jubiläumsinterview mit Markus Klaus

Markus, wir machen in unserer Interview-Reihe mit dir weiter.

Wie lange bist du schon bei uns?

Angefangen habe ich am 1. August 1987, ich habe hier meine Ausbildung zum Tischler absolviert. Mir hat es Spaß gemacht mit Holz zu arbeiten und da BLECHER, damals noch eine Schreinerei, eine entsprechende Ausbildung anbot, bin ich halt hin und habe nach einem Ausbildungsplatz gefragt.

Was heißt denn du hast danach gefragt?

Na, ich bin persönlich hingegangen, habe daheim an der Tür geklingelt. Zu der Zeit war das so.

Kannst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag erinnern? Was war so dein erster Eindruck hier vom Unternehmen? Gab es irgendwas, was dich da besonders überrascht hat?

Besonders überrascht hat mich eigentlich das familiäre Verhältnis. Damals also schon. Man war per du und nicht per Sie, alles war wie in einer großen Familie. Damals waren wir auch gerade mal 19 Leute im Unternehmen. Schon fast 40 Jahre her inzwischen. Eine Lange Zeit.

Was hat dich denn damals an deiner Arbeit oder auch am Unternehmen besonders gereizt?

Das Unternehmen war immer auf dem neuesten Stand der Technik mit den Maschinen und ist immer sehr gut gewachsen. Es wurde nie langweilig dadurch. Es gab die  Schreinerei, wir haben den Fensterbau gemacht aber auch die Fenstermontage. Es war sehr abwechslungsreich und hat einfach Spaß gemacht, wir waren ein super Team.

Welche Aufgaben hast du heute? Und wie haben sich diese Aufgaben im Laufe der Zeit so verändert? Gab es besondere Projekte, auf die du stolz bist? Oder welche Fähigkeiten oder Werte sind aus deiner Sicht typisch BLECHER?

Na ja, dass wir so groß geworden sind über alle die Jahre hier. Damals ein Betrieb mit so wenigen Leuten und heute ein Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern. Auch das ich schon so lange hier beschäftigt bin, macht mich stolz.

Was hat sich denn so bei dir selbst in deinem Aufgabenbereich verändert im Laufe der Zeit?

Damals angefangen mit dem Schreinerhobel und dem Stecheisen bewaffnet und heute als Produktionsleiter in der Fensterfertigung. Das ist schon ein schöner Werdegang wie ich finde, auch die Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber.

Gibt es irgendwas, was dich in deiner täglichen Arbeit besonders motiviert?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es unsere Teamarbeit wohl, die wir in der Fertigung haben. Das macht Spaß. Wir haben sehr viele junge Leute, auch ältere, aber alle halten einfach zusammen. Das macht halt Spaß. Man trifft sich auch schon mal in der Freizeit, geht gemeinsam zu einer Wanderung oder geht zusammen etwas essen oder grillt.

Markus, jetzt hast du ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hier bei BLECHER. Was hat sich in deinen Augen am meisten verändert?

Puh. Die Größe des Unternehmens definitiv. Alles andere ist eigentlich so geblieben, es ist immer noch ziemlich familiär. Man stößt auf ein offenes Ohr, wenn irgendwas ist. Wiederum kennt man sich natürlich auch schon ewig. Man kommuniziert auf Augenhöhe miteinander. Technisch betrachtet sind von einem manuellen Fensterbau inzwischen ganz weit weg. Alles ist digital und läuft automatisiert.

Was bedeutet für dich das Arbeiten in einem Familienunternehmen?

Mir bedeutet der Zusammenhalt hier sehr viel. Der ist insgesamt schon recht toll so. Das freut mich einfach, treibt mich täglich neu an für meinen Job. Das hat man in vielen großen Unternehmen so gar nicht mehr, da geht man eher einfach stumpf zur Arbeit.

Was waren so deine schönsten oder auch deine prägendsten Momente bei BLECHER?

Ja, früher als ich mit Volker Reppel zusammengearbeitet habe, so wie wir das da aufgebaut haben, das war eine schöne Zeit. Wie wir die Schichten aufgeteilt haben, man konnte das aufbauen, was heute immer noch Bestand hat.

Richten wir mal den Blick nach vorne. Was wünschst du dem Unternehmen für die Zukunft? Oder anders gesagt auch, was würdest du den jungen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg geben?

Den jüngeren Mitarbeitern würde ich gern mit auf den Weg geben, dass sie sich gerne engagieren sollten, es lohnt sich, insbesondere wenn man den Werdegang des Unternehmens dabei betrachtet. Es ist eine Freude Teil des Ganzen zu sein hier!